...

Wärmepumpe mit Pufferspeicher optimieren

Wie Sie auf Basis des Anschlusskonzepts eine Wärmepumpe mit Pufferspeicher  optimieren können, wird im Folgenden ausführlich beschrieben.

Ein Pufferspeicher für eine Wärmepumpe verbessert den Ablauf, indem er die Häufigkeit des Ein- und Ausschaltens verringert. Dies führt zu einer höheren Effizienz, verlängert die Lebensdauer der Wärmepumpe und senkt die Stromkosten. 

Zusätzlich fungiert er als Wärmezwischenlager für Solarthermie, überbrückt Zeiten mit Sperrfristen (wie zum Beispiel für Nachtstrom) und gewährleistet, dass die Luft-Wasser-Wärmepumpe abtauen kann, sodass die Wärmeversorgung stabil bleibt. 

Die hier beschriebene Schema zur hydraulischen Verschaltung einer Wärmepupme an einem Pufferspeicher erfolgt im Kontext des 2-Zonenprinzips, welches auf einer separaten Seite erläutert wird.

Schema Wärmepumpe mit Pufferspeicher

Aufgabe:
Heizungswasser erwärmen und in den Pufferspeicher einbringen.
Die Wärmepumpe (WP) zieht den RL mit eigener Pumpe aus der untersten Schiene und pumpt den VL in die mittlere Schiene.
Die Einschaltung erfolgt nach Unterschreitung einer definierten Solltemperatur des Fühlers S6
Die Wärmepumpe speist z.B. nur in den unteren Bereich zwischen den
Sensoren S6 und S9 ein.
Die Zuordnung der entsprechenden Fühler zum Eingang des Reglers erfolgt am Fühlerverteiler.
Die VL Temperatur (Soll-Temp. S6) kann WP spezifisch niedrig sein und wird am Regler  im Elektroverteiler eingestellt.

Als Pumpengruppe kommt hier das Anschlußmodul Typ III zum Einsatz.
Das ermöglicht einen übersichtlichen Aufbau und die einfache Möglichkeit, einen WMZ zu integrieren.

Wärmepumpe mit Pufferspeicher optimieren

Dimensionieren Pufferspeicher Wärmepumpe

Die Realisierung der Anschaltung einer Wärmepumpe an einen Pufferspeicher nach dem hier beschriebenen 2-Zonenprinzip ermöglicht es, die Ladung des Puffers in einen heißen oberen Teil und einen warmen unteren Teil zu trennen. Bei der Mischung für die Heizkreise im Anschlußmodul wird immer zuerst das Wärmepumpenwasser gezogen und nach Bedarf etwas heißes Wasser zugemischt!

Mit einem Mischungssimulator können Sie erkennen, daß das Heizungswasser im Wesentlichen von der Wärmepumpe über den mittleren Mischeranschluß bereitgestellt wird. Bei Bedarf einer höheren Heizkreistemperatur wird nur ein minimaler Anteil heisses Wasser aus dem oberen Pufferinhalt beigemischt!

Wegen des besonderen Ladeverfahrens in dem hier vorgestelltem Konzept, wird nur der untere Teil des Puffer von der Wärmepumpe aufgeladen.

Der obere Teils des Puffers wird von anderen Hochtemperatur Wärmeerzeugern geladen.

Die optimale Speicherkapazitär des gesamten Pudersystems ist von mehreren Faktoren abhängig und kann mit einem Simulator ermittelt werden.

Pufferspeicher parallel oder in Reihe Wärmepumpe

Dieses Thema wird immer sehr kontrovers diskutiert.

Dadurch, daß die Heizkreistemperatur von der aktuellen VL-Temperatur und dem entsprechenden Volumenstrom der Wärmepumpe entkoppelt ist, verliert das Thema an Relevanz. Volumenstrom und Einschalttemperatur können optimal auf die Betribsdaten der Wärmepumpe eingestellt werden. Die WP muß nicht modulieren, sondern wird nur gemäß der Puffertemperatur ein- und ausgeschaltet.

Eine detaillierte Darstellung des Konzepts zur schichtweisen Temperieung beschreibt die Vorteile.

Hier wird die optimale Temperatur des WP-VL´s ausschließlich von der Wassertemperatur im unteren Pufferspeichr bestimmt.

Pelletheizung oder Wärmepumpe Altbau

Wer einen Altbau modernisieren möchte, steht oft vor der Frage: Pelletheizung oder Wärmepumpe – welches System ist die bessere Wahl?

Beide Technologien sind klimafreundlich und fördern den Umstieg von fossilen Brennstoffen. Pelletheizungen punkten besonders in unsanierten oder teilmodernisierten Altbauten, da sie hohe Vorlauftemperaturen liefern können – ideal für klassische Radiatoren. Hier kommt nun der Vorteil des hier beschrieben 2-Zonenprinzips voll zur Geltung! Der Pelletkessel heizt nur einen definierten oberen Bereich des Puffers auf. Dieses heisse Wasser wir in nur kleinen Mengen dem Wasser des untereren Bereichs, erwärmt von der Wärmepumpe, beigemischt.

Holzpellets, ein nachwachsenden Brennstoff, bietet eine bewährte Technik mit hoher Versorgungssicherheit. Der Platzbedarf für Lagerraum und eine regelmäßige Befüllung sollten allerdings eingeplant werden.

Wärmepumpen sind besonders effizient, wenn das Gebäude gut gedämmt ist und Flächenheizungen wie Fußboden- oder Wandheizungen vorhanden sind. In schlecht gedämmten Altbauten kann der Stromverbrauch allerdings deutlich steigen – hier ist eine vorherige energetische Sanierung empfehlenswert. Luft-Wasser-Wärmepumpen lassen sich mit relativ geringem Aufwand installieren, Erd- oder Grundwasser-Wärmepumpen benötigen dagegen mehr Planung.

Fazit: Im unsanierten Altbau ist die Pelletheizung in Kombination mit der Wärmepumpe hdraulisch verscahltet wie hir beschrieben die optimale Lösung. 

Mit dem hier beschrieben 2-Zonenprinzip zur Pufferladung kann die Wärmepumpe sehr gut mit einem Pelletkessel kombiniert werden. 

Siehe die Skizze unten.

Systemintegra-tion beliebiger Wärmeerzeuger

Die folgende Darstellung zeigt die sehr einfache und flexible Verschaltung mehrerer Wärmeerzeuger!

Holzheizkessel als Ensemble mit mehrer Wärmeerzeugern
Seraphinite AcceleratorOptimized by Seraphinite Accelerator
Turns on site high speed to be attractive for people and search engines.