Mehrere Pufferspeicher verbinden
Kennen Sie das: wie vergrössere ich das mögliche Volumen meines Pufferspeichers?
Die Entscheidung hat direkte Auswirkungen auf Effizienz, Schichtung, Regelbarkeit und Investitionskosten.
Anlagen werden größer oder nachgerüstet
Typische Situationen:
Ein Pufferspeicher reicht nicht mehr aus
Ein zweiter Puffer soll nachträglich integriert werden
Platzmangel → mehrere kleinere statt ein großer Speicher
➡️ Nutzer suchen nach erprobten Lösungen,
wie zwei oder mehr Puffer korrekt verschaltet werden.
Skizze zur Serienschaltung
Probleme mit Schichtung, Temperatur oder Regelung
Oft kommen Nutzer mit konkreten Problemen:
Ungleichmäßige Temperaturen in den Puffern
Schlechte Temperaturschichtung
Einer der Puffer „läuft leer“, der andere bleibt heiß
Regelung arbeitet instabil
➡️ Ursache ist häufig eine ungeeignete Verschaltung.
Erhalten Sie konkrete Antworten auf:
- Wieviel Puffervolumen benötige ich?
- Wie verbinde ich Wärmeerzeuger und Heizkreise mit dem Pufferspeicher?
- Wie verbinde ich bei Bedrf mehrere Pufferspeicher miteinander?
Beantworten Sie 3 Fragen und wir erstellen kostenlos eine erste Einschätzung Ihrer Analge
Beschreibung der Skizze
Die 3 rechten Anschlüsse sind mit dem Hydraulikverteiler verbunden.
Annahme: Pufferinhalt kalt
Ladevorgang: Der bivalente 4-Wegemischer der Kessel-Pumpengruppe zieht unten aus dem ersten Puffer kaltes Wasser und führt es nach RL-Anhebung dem RL des Kessles zu. Der Kessel-VL speist heisses Wasser oben in den Puffer ein.
Mehrere Wärmeerzeuger müssen eingebunden werden
z. B.:
Wärmepumpe + Gas/Öl
Biomasse + Solarthermie
BHKW + Spitzenlastkessel
Hier stellt sich die Frage:
Wie beeinflusst die Puffer-Verschaltung die Priorisierung und Effizienz der Erzeuger?
Das Grundprinzip der Pufferanschaltung ist ausführlich beschrieben auf dere Seite
Grundprinzip der Tichelmann-Verschaltung
Die Tichelmann-Verschaltung (auch gleichlange Rohrführung genannt) wird eingesetzt, um mehrere Pufferspeicher hydraulisch gleichmäßig zu be- und entladen.
Das Ziel ist, dass jeder Pufferspeicher denselben hydraulischen Widerstand hat. Dadurch fließt durch alle Speicher annähernd der gleiche Volumenstrom, ohne dass aufwändige Drosselungen nötig sind.
Das Prinzip lautet vereinfacht:
Der erste Speicher im Vorlauf ist der letzte im Rücklauf – und umgekehrt.
Rohrführung bei mehreren Pufferspeichern
Vorlauf:
Die Wärmequelle (z. B. Wärmepumpe, Kessel, Solar) speist zuerst Speicher 1, dann Speicher 2, dann Speicher 3 usw.Rücklauf:
Der Rücklauf wird spiegelbildlich geführt:
Der letzte Speicher wird zuerst an den Rücklauf angeschlossen, der erste Speicher zuletzt.
So ergibt sich für jeden Speicher:
gleiche Rohrlängen
gleiche Druckverluste
gleiche Durchströmung
Die Verschaltung nach demTichelmann-Prinzip ist der des 2-Zonenprinzips klar unterlegen.
Eine strikte Schichtung in heiss und kalt mit minimaler Übergangsschicht ist mit dem Tichelmann-Prinzip nicht zu erreichen