...

Mit der Gastherme den Pufferspeicher laden

1. Funktion und Zweck

Eine Gas-Heiztherme ist ein kompaktes Heizgerät, das mit Erdgas oder Flüssiggas betrieben wird. Sie wird meistens wandhängend installiert und ist besonders in Mehrfamilienhäusern oder kleineren Einfamilienhäusern beliebt, da sie platzsparend ist.

Skizze

Erläuterung

Die Gastherme ist in der Regel komplett ausgestattet mit allen relevanten Bauteilen wie Pumpe, Ausdeh-nungsgefäß und Sicherheitsarmaturen.

Die gewünschte VL-Temperatur wird einmal manuel eingestellt auf z.B. 85C. Der Betrieb erfolgt ausschließlich ohne Modulation.

Die Anforderung erfolgt vom zentralen Regler über den Railaiskontakt, der üblicherweise für ein Raumthermostat vorgesehen ist.

Der Regler schaltet ein, Wenn die Tempertur am oberen Temperaturfühler (S2) unterschritten wird und aus bei überschreiten am unteren Fühler (z.B.S5)

Dies ermöglicht einer Wärmepumpe durch Einspeisen auf der mittleren Schienen den unteren Bereich zw. S6 und S9 auf z.B. 40C zu halten.

Die Therme wird ausschlielich von der Temperaur im zugewiesenen Pufferberich gesteuert.

Eine Witterungs abhängoge VLTemperatursteuerung erfolgt ausschlißlich im Anschaltmodul des Heiz-kreises!

Das kalte Wasser der unteren Schiene fördert den Brennwerteffekt!

Die Pufferanbindung erfolgt nach dem 2-Zonen-Konzept

Gastherme

Kosten einer Gastherme

Die Kosten für eine wandhängende Gastherme liegen zwischen 1.500 und 3.500 Euro. Gasthermen sind kostengünstiger als Kombithermen, da sie keinen Speicher haben. Laut der aktuellen Fassung der Energieeinsparverordnung sind Heizwertgeräte, die noch günstiger sind, nur in Ausnahmefällen erlaubt, da sie deutlich mehr Energie verbrauchen als moderne Geräte. Insgesamt gibt es mehrere Aspekte, die Auswirkungen auf die Kosten einer Gasheizung haben:

Kosten des Geräts
Ausschrauben der alten Gastherme (Kosten für die Arbeitszeit und für die Entsorgung)
Montage des Geräts (Zeitaufwand für die Arbeit
Montagezubehör und -material sowie Zusatzgeräte
Optional: Hydraulischer Abgleich
Optional: Modifikationen am Abgassystem

Die Gesamtkosten variieren je nach Preis des Geräts zwischen 4.000 und 8.000 Euro.

Welche Alternativen gibt es zur Gastherme

In Neubauten sind Gasheizungen neben Wärmepumpen die absoluten Bestseller. Die Entscheidung für eine Wärmepumpe beim Neubau hängt zum einen vom Budget ab, da Wärmepumpen in der Anschaffung deutlich teurer sind, und zum anderen vom Energiestandard sowie den Heizkörpern im Gebäude. Fußbodenheizungen als Flächenheizkörper sind für Wärmepumpen geeignet, da sie geringere Vorlauftemperaturen und eine hohe Dämmung aufweisen. Hier gibt es jedoch auch Kombinationen, wie die Hybridwärmepumpe, bei der eine Gasheizung mit einer Wärmepumpe kombiniert wird.

In Bestandsgebäuden mit einem geringeren Dämmstandard ist die Gasheizung am häufigsten anzutreffen. Wenn ein Erdgasanschluss besteht und der Schornstein für die Brennwerttechnik angepasst werden kann, stellt eine Gasheizung hier die kosteneffizienteste Heizoption dar.

 

Können Gasthermen im Neubau und Bestandsbau eingesetzt werden?

Gasthermen können sowohl in der Modernisierung von Bestandsgebäuden als auch in Neubauten verwendet werden. Es lohnt sich jedoch auch, im Neubau Gasheizungen mit anderen Technologien wie Solarthermie oder Wärmepumpen zu kombinieren. .

 


2. Aufbau und Arbeitsweise

  • Gasbrenner: Verbrennt das Gas und erzeugt Wärme.

  • Wärmetauscher: Überträgt die Wärme auf das Heizungswasser.

  • Umwälzpumpe: Leitet das erwärmte Wasser in die Heizkörper bzw. Fußbodenheizung.

  • Abgasführung: Leitet die entstehenden Abgase sicher nach außen (z. B. durch ein konzentrisches Rohrsystem).

  • Regelungseinheit: Steuert die Temperatur und Betriebsweise (oft programmierbar oder smart steuerbar).

3. Einsatzbereiche im Wohnhaus

  • Raumheizung: Die Heiztherme erwärmt Wasser, das über Rohrleitungen zu Heizkörpern oder zur Fußbodenheizung geführt wird.

  • Warmwasserbereitung (bei Kombithermen): Neben der Heizung wird auch Warmwasser für Küche und Bad bereitet – entweder im Durchlaufprinzip oder mit einem kleinen integrierten Speicher.


4. Vorteile

  • Effizient: Moderne Geräte (Brennwerttechnik) nutzen auch die Abgaswärme.

  • Kompakt: Platzsparend, ideal für Wohnungen oder enge Kellerräume.

  • Automatisiert: Läuft vollautomatisch, auch in Kombination mit Thermostaten oder Smart-Home-Systemen.

  • Geringe Investitionskosten im Vergleich zu anderen Heizsystemen (z. B. Wärmepumpe).


5. Voraussetzungen und Betrieb

  • Gasanschluss: Muss vorhanden sein oder eingerichtet werden.

  • Abgassystem: Gesetzlich vorgeschrieben zur sicheren Abführung von Abgasen.

  • Wartung: Regelmäßige Wartung ist notwendig, um Sicherheit und Effizienz zu gewährleisten (mindestens 1x jährlich).


Fazit

Eine Gas-Heiztherme ist eine bewährte und wirtschaftliche Lösung zur Beheizung von Wohnräumen und zur Warmwasserbereitung. Besonders in Bestandsgebäuden mit vorhandenem Gasanschluss stellt sie eine praktische und kostengünstige Heizlösung dar. Moderne Brennwertgeräte bieten dabei hohe Effizienz und geringeren Gasverbrauch.

Hier finden Sie eine gute Zusammenfassung über Gasthermen.

Seraphinite AcceleratorOptimized by Seraphinite Accelerator
Turns on site high speed to be attractive for people and search engines.