Wärmeerzeuger – Effizienter Einsatz mit Pufferspeicher
Ein Wärmeerzeuger ist das Herz jeder Heizungsanlage: Er erzeugt Wärme für Heizkreise und Trinkwasser. Die Auswahl des richtigen Gerätes bestimmt nicht nur den Komfort, sondern auch Effizienz, Betriebssicherheit und Förderfähigkeit.
Hier werden mögliche Wärmeerzeuger und deren hydraulische Einbindung aufgelistet, entsprechend dem hier beschriebenen 2-Zonenkonzept
Inhaltsverzeichnis
Typen von Wärmeerzeugern
1. Gasheizungen
- Brennwertkessel, Niedertemperaturkessel, Gasthermen
- Effizient, kompakt, häufig gefördert bei Modernisierung
- Perfekt für Pufferspeicher als Zwischenspeicher von Überschusswärme
2. Ölheizungen
- Brennwert- oder Niedertemperaturkessel
- Hohe Zuverlässigkeit, Einsatz in bestehenden Heizsystemen
- Kombination mit Pufferspeicher reduziert Taktung und steigert Effizienz
3. Pellet- und Holzheizungen
- Biomassekessel für feste Brennstoffe
- Ideal für Pufferspeicher, da Schichtladung die Nutzung der erzeugten Wärme optimiert
4. Wärmepumpen
- Luft/Wasser, Sole/Wasser, Wasser/Wasser
- Arbeiten besonders effizient in Kombination mit Speicherpuffern
- Optimal für hybride Systeme oder PV-gestützte Überschussnutzung
5. Hybridheizungen
- Kombination mehrerer Wärmeerzeuger
- Pufferspeicher entkoppelt Erzeuger und Verbraucher, sorgt für stabile Schichtladung und höhere Effizienz
6. Blockheizkraftwerke (BHKW) / KWK
- Erzeugen gleichzeitig Wärme und Strom
- Pufferspeicher erlaubt die Speicherung überschüssiger Wärme für Heizkreise
7. Elektro-Therme / Heizstäbe
- Direktheizungen oder als Zusatz im Pufferspeicher
- Backup bei Ausfall der anderen Wärmeerzeuger, Frostschutz
- Besonders sinnvoll bei PV-Überschuss oder als Spitzenlastlösung
Integration in Pufferspeicher und Hydraulik
- Pufferspeicher entkoppeln Wärmeerzeuger von Heizkreisen, optimieren Schichtladung und reduzieren Takten.
- Jedes Gerät erfordert passende Pumpengruppen, Rücklaufanhebungen und Mischer.
- Hydraulikkonzepte bestimmen, wie mehrere Erzeuger effizient zusammenarbeiten.
- Weiterführende Hydraulikschemata und Simulationen
Förderfähigkeit und Effizienz (BAFA & Co.)
- Moderne Wärmeerzeuger erfüllen Mindestanforderungen an Effizienz für BAFA-Förderungen.
- Gas- und Pellet-Brennwertkessel, Wärmepumpen und Hybridanlagen können Fördermittel und Steuervergünstigungen erhalten.
- Pufferspeicher tragen zur Energieeinsparung bei und können die Förderfähigkeit unterstützen.
Zusammenfassung
- Ein Wärmeerzeuger ist nur so effizient wie seine Integration in die Hydraulik und Pufferspeicherstruktur.
- Die Wahl des richtigen Typs und des Puffervolumens hängt ab von: Brennstoff, Gebäudegröße, Effizienz, Hybridlösungen und Förderfähigkeit.
- Mit Pumpengruppen, Mischergruppen und passenden Hydraulikkonzepten lässt sich die Energie optimal nutzen.